Die Inselgruppe der Gartellen

  • Inmitten des Pankorfarh liegen die Gartellen, eine umfangreiche und unübersichtliche Inselgruppe. Unübersichtlich? Nicht für die Bewohner dieses paradiesischen Kleinods. Hier kennen sie sich aus wie in ihrer Westentasche. Schon immer bedeutete für sie s Leben auf diesen Inseln auch ein Leben mit den extremen Wetterlagen von lauer See mit sengender Sonne bis zu den stürmischen Nächten und meterhohen Wellen, die an die Küsten branden. Die Gartelli sind darauf bestens eingestellt.

    Die Umwelt prägt natürlich auch die Grundzüge des gartellischen Charakters. Raubeinig und sperrig, mit einem Hang zum makabren Humor und nicht unbedingt zimperlich im Umgang mit ihrem Gegenüber gelten die Bewohner bei vielen als ungemütliche Zeitgenossen. Lernt man sie aber näher kennen und akzeptiert ihre Eigenheiten, so kann man hier Freunde finden, die mit einem durch Dick und Dünn gehen.

    Die Gartellen sind aufgrund ihrer geografischen Lage und den tropischen Bedingungen reich an einzigartigen Pflanzen, Kräutern, Gewürzen, aber auch Tieren. Dieser natürliche Reichtum ist für die Gartelli die Grundlage ihres Wohlstands und Handels. Mit ihren hochseefesten Schiffen unterhalten sie ausgeprägte Handelswege, welche sie durch ihre Bewaffnung gut zu schützen wissen.

    Die Perlen der Gartellen befinden sich allerdings unterhalb der Wasseroberfläche – die Wasserstädte Galasan, Yisan und Warsan. Da die Tellarer sich als Zweiatmer auch unter Wasser hervorragend aufhalten können, haben sie sehr früh damit begonnen, auf dem Meeresgrund „Ackerbau und Viehzucht“ zu betreiben. Sie bauen Seealgen und Seegras an, halten Seeigel und Seepferde, pflegen Muschelkolonien, Krebse und Langusten.

    Lange Zeit war dieses Unterwassergebiet nur den Tellarern vorbehalten. Doch nach dem Zeitalter Klingentanz und dem Auftreten der Fragmente stellten die Tellarer eine besondere Eigenschaft an den Fragmenten des Gottes Ventaris fest. Unter Wasser bilden sie eine Art Luftkuppel, in welcher sich Sauerstoff aus dem Wasser löst und das Wasser nach und nach aus der Kuppel drängt. Zurück bleibt eine leere, luftgefüllte Halbkugel am Meeresboden, welche auf ihrer Oberfläche weiterhin Sauerstoff aus dem Wasser löst und die Kuppel mit Sauerstoff versorgt.

    Die Tellarer haben viele Bereiche der Meeresböden nach diesen Kuppeln abgesucht und die gefundenen Fragmente zu den Gartellen gebracht. Es gelang ihnen, die Unterwasserstadt Galasan aufzubauen, in die auch Nicht-Tellarer durch ein ausgeklügeltes System nach unten gelangen können. Später folgten Warsan und Yisan. Der einzige und streng bewachte Zugang zu der Unterwasserwelt der Tellarer liegt auf der Insel Timbar. Sie beherbergt eine unglaublich schöne und sehr große Grotte, die nur über einen ehemaligen Vulkan erreicht werden kann. Diese Grotte
    ist der Fährhafen in die Wasserstadt. Von dort aus lassen sich Yisan und Warsan über ein Schienensystem, das unter Wasser angebracht wurde, erreichen.

    ...rauf, rauf, rauf, immer schön die Treppe rauf...

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